ARBERLAND-Runde Gesamtstrecke
Etappe 1Etappe 1 beginnt direkt hinter dem Grenzbahnhof Bayerisch
Eisenstein und führt größtenteils durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Über die geschotterte Hochbergstraße geht
es zunächst hinauf zum Hochbergsattel. Es folgt die Abfahrt
zur ehemaligen Trifterklause Schwellhäusl und ein kleiner Anstieg bis Zwieslerwaldhaus. Hier sollte man sich noch einmals
stärken, bevor der lange und steile Anstieg auf den Großen
Falkenstein beginnt. Die Strecke verläuft überwiegend auf
Asphalt mit einem längeren Schotterstück. Oben kann man
die Panoramasicht vom Gipfel genießen und im neuen Falkenstein Schutzhaus einkehren. Weiter geht es zunächst ein
Stück die Strecke zurück, dann rechts in eine Schotterstraße,
die noch einmal kurz bergauf geht. Weiter geht es gemächlich
durch den Wald und über Ruckowitz- und Albrechtschachten. Die ehemaligen Weideflächen sind heute Lebensraum für
seltene Tier- und Pflanzenarten und eine schöne Möglichkeit
für sonnige Pausen. Es folgt die Abfahrt nach Buchenau, weiter über die Trinkwasser-Talsperre Frauenau bis zum Zielort.
Dort endet die Tour beim Glasmuseum Frauenau mit seinen
Gläsernen Gärten. Etappe 2Startpunkt der Etappe 2 ist das Glasmuseum Frauenau, und
obwohl die Tour weniger Höhenmeter hat, sollte sie nicht
unterschätzt werden. Gleich zu Beginn kommt der erste Anstieg auf den Ochsenberg bevor die Abfahrt nach Flanitzhütte
folgt. Hier beginnt der lange Anstieg zum Wagensonnriegel.
Die Forststraße wechselt dabei in einen fordernden Singletrail, der sowohl bergauf als auch bergab geht. Am Wagensonnriegel öffnet sich der Blick über Rinchnach und den
Mittleren Bayerischen Wald bis zum Geißkopf, dem heutigen
Tagesziel. Weiter geht es nach Waldhaus und auf Asphalt steil
bergab nach Grünbichl und Schlag. In einem Wechsel von Auf
und Ab führt die Tour nach Untermitterdorf und weiter nach
Berneck. Über Forst- und Waldwege gelangt man mitten ins
Naturschutzgebiet Todtenauer Moor und weiter bis Dösingerried. Ab Käsermühle folgt ein letzter Anstieg über Hochdorf
nach Bischofsmais. Hier können ambitionierte Biker den
MTB-Zone Bikepark Geißkopf besuchen.Etappe 3Die Etappe 3 von Bischofsmais nach Arnbruck ist die längste
und anstrengendste Etappe der ARBERLAND-Runde. Gleich
hinter Bischofsmais beginnt der erste Anstieg, der über den
Teufelstisch und Geißkopf hinauf zum Landshuter Haus führt.
Hier beginnt eine lange Abfahrt auf Schotterstraßen hinunter
nach Mühlen, bergauf zum Vogelsang und hinab nach Kalteck.
Von hier geht es auf trailigen, wurzeligen Pfaden bergauf
zum Hirschenstein. Vom Aussichtsturm am Hirschenstein
hat man bei schönem Wetter einen Panoramablick über die
Donauebene und mit etwas Glück bis zu den Alpen. Weiter
geht es in stetigem Auf und Ab von Ödwies nach St. Englmar.
Es folgen ein kurzer, steiler Anstieg und eine herrliche, lange
Abfahrt über Prackenbach bis zum Höllensteinsee. Nach
einer kurzen Pause am Stausee folgt der letzte Anstieg zum
Kronberg. Von hier geht es stets bergab bis zum Etappenziel
Arnbruck.Wem die Etappe 3 zu lang und
anstrengend ist, findet mit der
Übernachtung in Viechtach eine
gute Alternative. Ab dem Ortsteil
Fichtental einfach dem Regental Radweg die sechs Kilometer bis
ins Stadtzentrum folgen. Für die
Etappe 4 dann dieselbe Strecke
zurückfahren bis zur Originalstrecke der "50" ARBERLAND-Runde.
Somit ergeben sich für die Alternative folgende Distanzen:
Etappe 3:
Bischofsmais – Viechtach
61 km
Etappe 4:
Viechtach – Bayerisch Eisenstein
65 kmEtappe 4Etappe 4 der ARBERLAND-Runde startet in Arnbruck und
führt zurück nach Bayerisch Eisenstein. Zu Beginn der Tour
folgt ein Anstieg über Schotterstraßen zur Berghütte Schareben. Von dort geht es zunächst auf hügeligen Waldwegen
weiter bis zum Anstieg auf den Kleinen Arber. Hier lohnt es
sich, das Rad abzustellen und den Gipfel zu Fuß zu erklimmen
oder in der Schutzhütte "Chamer Hütte" einzukehren.
Es folgt die rasante Abfahrt zum Großen Arbersee. Auch hier
kann man eine Pause machen und den See umrunden oder
im Arberseehaus einkehren. Nun geht es weiter, vorbei am
ARBER Hohenzollern Skistadion und der Talstation der Arber Bergbahn. Hier kann man die Gelegenheit nutzen und mit
der Gondel zum Gipfel fahren. Von hier geht es über Brennes,
Steinhütte und Arberhütte stets bergab weiter bis Bayerisch
Eisenstein. Wer genügend Kraft und Ausdauer hat, kann ab
der Chamer Hütte einen Abstecher zum Großen Arber unternehmen (Markierung 8) und dort das 360° Panorama über
den Bayer- und Böhmerwald genießen. Am selben Weg geht
es zurück zur Originalroute 50.
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