Lindbergrunde
Startpunkt und Streckenverlauf:
Parkplatz Rotwald – Lindberg – Lohwaldhäng – Lindberg - Riesweg – Riesstüberl – Fischweiher – Haarholz – Parkplatz Rotwald
Markierung: rot 26
Bahn + Bus Tipp
- Stadtbushaltestelle: Sportzentrum Rotwald, Linie 7143
- An der Strecke mehrere Bushaltestellen des Falkenstein-Busses
- Entfernung zum Bahnhof ca. 20 min.
Charakter:
Ein Ausflug übers „rote Kot“
Lange Stollen und Höhlen befinden sich im ehemaligen Bergwerk am „roten Kot“ (Kellerberg Rotkot), genannt nach der eisenhaltigen roten Erde, die dort zu finden ist. 1587 erließen die Grafen von Degenberg eine „Alaun-Bergwerksordnung zu Zwisel“. Alaun wurde in der Medizin, zum Färben in Glashütten und in Lederfärbereien benötigt. Aus den abgebauten Eisenerzen wurden auch Vitriol, und Polierrot für Glashütten gewonnen. Das Bergwerk arbeitete mit mehreren Unterbrechungen über einen Zeitraum von 375 Jahren. Spuren des Bergwerkbetriebs sind auf dem Gelände gut erkennbar.
Einfache Wanderung, zum Teil auf dem montan-historischen Themenweg in Rotkot (Beginn Glasmacherkapelle). Die Markierung führt auch zum „Kanapee“ (Aussichtsfelsen in Sofa-Form); Sehenswert: Glasmacherkapelle mit Totenbretter, Blutbuchen, vergitterte Stolleneingänge; Abraumplatz mit Steinbecken, Wegstock St. Gunther, Wiesenlandschaft mit Fischteichen, Rundpanorama Bayerischer Wald/Böhmerwald.
Streckenbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Parkplatz Rotwald (bei
der Abfahrt Rotwald von der B 11). Dieser Wanderweg verläuft parallel zur
Straße nach Lindberg. An der Bushaltestelle am Ortseingang von Lindberg
überquert man die Hauptstraße und geht auf dem Bürgersteig zunächst weiter in
den Ort hinein. Man biegt in die von links kommende Kramerstraße ab, folgt
dieser für einige Meter, geht geradeaus weiter und gelangt so auf einem Feldweg
wieder aus dem Ort. Von diesem Feldweg, der sich am Hang entlang zieht, bietet
sich im weiteren Verlauf ein wunderbarer Panoramablick in das Tal des Großen
Regens, auf Rabenstein und Zwiesel; im Tal erkennbar sind die Schornsteine der
Glashütte als eines der Zwieseler Wahrzeichen.
An mehreren Stellen bieten sich von dieser
Strecke aus schöne Ausblicke auf Böhmen, auf den Falkenstein und die
vorgelagerten Weiler (Schleicher, Kreuzstraßl).
Es bieten sich Ausblicke auf Lindberg sowie
später auch auf Rabenstein und den Hennenkobel.
Beim Wegstock von St. Gunther trifft man auf die Straße von Lindberg
nach Unterzwieselau. Diese geht nach einigen Metern nach links und biegt bei
nächster Gelegenheit rechts in einen Feldweg ein. Der Weg läuft erst durch
Wiesen, dann in ein kleines Waldstück, aus dem er bei einem Pferdehof wieder
herausführt. Eine Wiesenlandschaft geprägt von zwei Fischteichen (den sog.
Reifweihern) liegt in unmittelbarer Nähe. Ein schmaler von Birken gesäumter Weg
führt am ersten Weiher vorbei und mündet in einen breiteren Feldweg. Man biegt
nach rechts und wandert weiter zwischen Wiesen und Weideflächen. Am höchsten
Punkt dieses Weges, wo der Wind fast immer bläst, lohnt es sich stehen zu
bleiben und den Rundumblick auf das Bayerwaldpanorama zu genießen. Später bei
den Häusern im Benat gelangt man auf eine schmale Asphaltstraße, die bergab
über den Mühlbach führt und dann zu den Häusern im Haarholz ansteigt, wo sie
zwischen den Häusern rechts in den Wald abbiegt. Der Waldweg mündet in den
Fuß/Radweg an der B11, der nach rechts zurück zum Ausgangspunkt führt.
Anreise mit ÖPNV:
Die Nationalpark-Card mit dem GUTI-Logo gilt in der Ferienregion als
Freifahrschein für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn im
Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet.
Bus:
Der Startort der Wanderung ist mit
dem Bus und der Nationalpark-Card kostenlos erreichbar.
Startort der Wanderung:
Linie 7143 Stadtlinie, Bushaltestelle: Sportzentrum Rotwald
Weitere Infos dazu finden Sie
unter www.guti.de
Bahn:
Die Anreise nach Zwiesel mit der
Bahn ist Bayern weit (Bayernticket) stündlich möglich.
Adresse: Bahnhof Zwiesel, Bahnhofsplatz, 94227 Zwiesel
Weitere Infos dazu
finden Sie unter www.bayern-fahrplan.de
Anfahrt:
Navi-Adresse:
94227 Zwiesel, E.-Kutschenreuther Straße
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