TOP Wanderweg Naturschutzgebiet Stockauwiesenrunde

Vom Weideland zur MoorlandschaftDas Naturschutzgebiet „Stockauwiesen“
wurde ursprünglich zur Weidenutzung gerodet. Heute ist das Hangmoor mit seinen
Quellen ein Naturjuwel und das Zuhause einer vielfältigen und lebendigen Tier-
und Pflanzenwelt, wie z.B. dem Sonnentau und der seltenen Kreuzotter. Die
Tour verläuft größtenteils auf naturnahen Waldwegen, und eine längere Strecke
direkt am Rand dieses herrlichen artenreichen Moorgebietes entlang. Dazwischen
bietet die Tour immer wieder sonnige, und aussichtsreiche Abschnitte mit
herrlichen Ausblicken auf die Berge und die hügelige Landschaft des Bayerischen
Waldes.

 

Ein Pfad am Wasser entlang lotst zu einer rund
hundert Jahre alten Eisenbahnbrücke von beeindruckender Höhe und Bauweise, die
das Tal auf dem Weg von Zwiesel nach Bodenmais  überspannt.

Ein
Abstecher zum Monte-Denkmal lohnt sich auf jeden Fall. Im deutsch-französischen
Krieg ist hier im Jahr 1870 versehentlich ein Ballon gelandet, der eigentlich
Paris von der Luft aus mit Lebensmitteln hätte versorgen sollen.



 
Streckenverlauf:
Parkplatz Ferienzentrum/Langlaufzentrum (Röckkellerstraße)  – nördl. von Innenried – Naturschutzgebiet Stockauwiesen – nordöstlich von Außenried - Reisachmühle – Eisenbahnbrücke-Tröpplkellerweg – Innenried –
Ahornwiesenweg – Ahornweg –   Parkplatz Ferienzentrum/Langlaufzentrum 

Markierung: rot 27
Streckenbeschreibung
Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Zwieseler Langlaufzentrum. Von dort geht es zunächst die Röckkellerstraße abwärts. Am Ende der Rechtskurve biegt der Weg in die Karl-Herold-Straße ein, wo es nun über einen Feldweg weitergeht.
Am Ende wendet sich der Weg etwas nach rechts; oberhalb des Ferienparkes Arber hält man sich links und erreicht bald die Waldgrenze. Dem Forstweg folgend, geht es geradeaus weiter und am zweiten Querweg nach links auf einen zunächst weitgehend ebenen Weg. Auf diesem erreicht man den Rand der Rodungsinsel von Innenried. Es geht ein kurzes Stück am Waldrand entlang, bevor der Weg wieder in den Wald führt und dort auf eine breite Forststraße stößt. Dieser folgt man ein Stück, biegt aber bald - im Anstieg einer Rechtskurve – nach links in einen schmalen Pfad ein. Der Pfad führt durch einen Fichtenwald und dichte Heidelbeersträucher. Einem querenden Waldweg folgt man steil bergab und erreicht so den Rand des Naturschutzgebiets „Stockauwiesen“.
Am inneren Rand des Waldsaumes geht es nach links am Schutzgebiet entlang, welches wegen der Trittempfindlichkeit der Moorpflanzen, nicht betreten werden darf. Es ist außerdem nicht nur Heimat von Sonnentau, Läusekraut und Wollgras, sondern auch der selten gewordenen Kreuzotter. Durch die Randbäume bietet sich aber immer wieder ein herrlicher Blick auf das Quellmoor.
Am Ende des Schutzgebiets überquert man auf einem kleinen Steg, wenige Meter oberhalb der Furt, den unter anderem aus dem Quellmoor gespeisten Michelsbach. Auf einem leicht ansteigenden Waldweg erreicht man den nördlichen Rand der Rodungsinsel von Außenried, mit schönem Ausblick ins Schwarzachtal.
Der Wanderweg führt leicht bergab, über einen Asphaltweg hinweg, kurz wieder auf der Innenseite eines Waldsaumes entlang und anschließend wieder in den Wald. Es geht geradeaus auf diesem Weg weiter .Man nähert sich wieder dem Michelbach und erreicht ihn bei Reisachmühle, wo sich eine beeindruckend gemauerte Steinbrücke der Bahnlinie Zwiesel -Bodenmais mit drei Bögen aus dem Jahre 1928, über das Tal spannt.
Am Ende des Ortes lohnt sich für geübte Wanderer ein Abstecher auf der Asphaltstraße zunächst nach rechts: Nach einer kleinen Kapelle, am Ende der Straße (vor dem Wegweisermasten) führt ein Steig über den Felsen und zwischen Heidel- und Preiselbeersträuchern steil bergauf zum sog. „Monte-Denkmal“. Dieses Denkmal wurde an der Stelle errichtet, an der am 20.12.1870 der französische Gasballon „Monte“ aufgefangen wurde, nachdem sich dieser zuvor nach einer Notlandung in Rottenburg o.d.T. losgerissen hatte.
Zurück in Reisachmühle überquert man auf der Straße den Michelbach und begibt sich gleich danach links auf einen Pfad, der am Bach entlang und unter der Eisenbahnbrücke hindurchführt. Im Wald steigt der Weg an und biegt kurz vor einer Lichtung nach rechts, bevor er in die Straße nach Innenried mündet, der man nach links in den Ort folgt.
Im Ort lohnt sich ein Blick in die Dorfkapelle und direkt nach der Kapelle bieten sich schöne Ausblicke in den Bayerischen Wald und auf die nördlichen Stadtteile von Zwiesel (Rotkot-Siedlung, Theresienthal mit dem Schornstein der Glashütte) bis nach Lindberg.
Etwa auf Höhe des letzten Hauses in Innenried geht es nach links in einen Forstweg, dem man abwärts folgt. Der Forstweg erreicht den Ortsrand von Zwiesel und geht in den „Ahornweg“ über; von dem es links ab zum Ausgangspunkt geht.
Einkehrmöglichkeiten an der Strecke sind nicht vorhanden.
 
Anreise mit ÖPNV:

Die Nationalpark-Card mit dem GUTI-Logo gilt in der Ferienregion als Freifahrschein für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn im Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet.

Bus:

Der Startort der Wanderung ist mit dem Bus und der Nationalpark-Card kostenlos erreichbar.

Startort der Wanderung:
Linie 7143 Stadtlinie, Bushaltestelle: Röckkellerstr./Abzw. Ahornweg

Weitere Infos dazu finden Sie unter www.guti.de

Bahn:

Die Anreise nach Zwiesel mit der Bahn ist Bayern weit (Bayernticket)  stündlich möglich.
Adresse: Bahnhof Zwiesel, Bahnhofsplatz, 94227 Zwiesel

Weitere Infos dazu finden Sie unter https://www.moby.bayern/





Anfahrt:

Navi-Adresse: 94227 Zwiesel, Röckkellerstraße 33, (Parkplatz Langlaufzentrum)

QR-Code
PDF Download
Tour auf Smartphone laden