Vollhügelrunde
Startpunkt und Streckenverlauf
Parkplatz Festplatz – Flusswanderweg – Zwieselberg – Vollhügel - Parkplatz Festplatz
Markierung: rot 20
Bahn + Bus Tipp
- Stadtbushaltestelle Krankenhaus/Waldschmidtweg, Linie 7143
- Entfernung zum Bahnhof ca. 15 min.
Charakter
Im Gedenken an Pfarrer Fürst
Es ist nicht leicht die Gedenktafel „Pfarrer Fürst“ zu finden, aber die Suche danach, ist auf alle Fälle spannend. Als die Kirche in Zwiesel 1876 erneut abgebrannt war, suchte die Regierung einen rüstigen Praktiker „wegen des bergigen Terrains, der rauen klimatischen Verhältnisse und der zurückgebliebenen Bevölkerung“. Diese wenig schmeichelhaften Worte der Oberbayern für die Grenzland-Bevölkerung brachten den Bürgern trotzdem Glück. Sie bekamen einen „Friedenspfarrer“, der u.a. durch den Bau der Katholischen Nikolauskirche (1892-96) in die Pfarrgeschichte von Zwiesel einging.
Mittelschwerer Wald- und Wiesenweg, im stetigen Auf und Ab. Empfohlen werden die Abstecher zum Aussichtsfelsen Zwieselberg.
Streckenbeschreibung
Vom Parkplatz Festplatz geht man am Ende des Kurwegs flussabwärts unter der Brücke zum Krankenhaus durch und auf einem naturbelassenen Waldweg am Ufer des Schwarzen Regens weiter. Nach einer kurzen Wegstrecke sieht man rechts die Eisenbahnbrücke, die sich über den Regen spannt. Am Ende der Brücke schiebt sich die Bahnlinie zwischen dem Wanderweg und dem Fluss. An der Kreuzung im Wald, wo der Flusswanderweg rechts abbiegt, hält man sich geradeaus. Der Weg geht in einen Forstweg über, der bald aus dem Wald herausführt, und den Blick auf das Tal des Tausendbachls frei gibt. Leicht bergauf steigend, am Waldrand entlang, erreicht man Zwieselberg. Nun geht man ein Stück auf der Dorfstraße weiter und biegt dann im Ort nach links ab.
Das Sträßchen endet bald und ein Forstweg führt jetzt hinauf zum Vollhügel, den die Zwieseler eigentlich Zwieselberg nennen. Es geht ein Stück weiter über den bewaldeten Bergrücken und bis man auf zwei Hinweisschilder stößt. Das erste Schild weist nach rechts auf eine vom Waldverein errichtete Gedenktafel an Pfarrer Fürst hin (etwa 50 m abseits vom Weg gelegen). Das zweite Schild macht auf das „Gipfelkreuz des Zwieselbergs“ aufmerksam, das man rechts - vom Weg etwas versteckt - im Wald erkennen kann. Kurz darauf biegt der Weg scharf rechts ab und führt auf eine waldbaulich genutzte Trasse.
Bevor man jedoch mit dem Abstieg beginnt, sollte man noch einen kurzes Stück (ca. 30 m) geradeaus zu einem schönen Aussichtspunkt gehen, wo eine Bank zum Verweilen einlädt und der Blick über Zwiesel mit dem Falkenstein als Hausberg schweifen kann.
Auf halbem Weg nach unten trifft man auf eine Forststraße, der man nach rechts ein Stück folgt, bevor man wieder nach links auf einen Waldweg abbiegt. Nach wenigen Metern kommen wir zum „Zwieselberger Aussichtsfelsen“ mit einem Wegkreuz und einer Ruhebank. Von hier aus kann man auf Zwiesel schauen und sieht im Vordergrund die Gebäude des Krankenhauses, wo über viele Jahre Klosterfrauen als Krankenschwestern tätig waren, die sich oft auf diesem Felsen zum Beten und Meditieren versammelt hatten.
Um den Felsen herum steigt man auf dem Waldweg steil bergab bis zur nächsten Forststraße, in die man nach rechts abbiegt und die zurück zum Festplatz am Regen führt.
Anreise mit ÖPNV:
Die Nationalpark-Card mit dem GUTI-Logo gilt in der Ferienregion als
Freifahrschein für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn im
Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet.
Bus:
Der Startort der Wanderung ist mit
dem Bus und der Nationalpark-Card kostenlos erreichbar.
Startort der Wanderung:
Linie 7143 Stadtlinie, Bushaltestelle: Krankenhaus/Waldschmidtweg
Weitere Infos dazu finden Sie
unter www.guti.de
Bahn:
Die Anreise nach Zwiesel mit der
Bahn ist Bayern weit (Bayernticket) stündlich möglich.
Adresse: Bahnhof Zwiesel, Bahnhofsplatz, 94227 Zwiesel
Weitere Infos dazu finden Sie unter https://www.moby.bayern/
Anfahrt:
Navi-Adresse:
94227 Zwiesel, Baumstefftenlenzstraße
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