Zwiesel - Schönebene (Bodenmais)
Startpunkt und Streckenverlauf
Zwiesel Bahnhof – Bahnhofstraße – Waldesruhweg – Karl-Herold-Straße – Hennenkobel – Gläserner Kreuzweg - Quarzbruch – Schönebene
Anbindung an das Bodenmaiser Wegenetz
Markierung: rot 4
Bahn + Bus Tipp
- Bahnhof Zwiesel
- Stadtbushaltestelle Bahnhof und Innenried, Linie 7142
Charakter
Rosenquarz, Hochmoor und religiöse Glaskunst
Die frühen Glashüttenherren der Region stritten sich einst um den kostbaren Rosenquarz am Zwieseler Hausberg „Hennenkobel“. Das Glas wurde mit diesem Stein besonders klar. Der historische Quarzbruch, gleich hinter der herrlichen Moorlandschaft „Kiesau“, erzählt aus der alten Glashüttenzeit. Der gläserne Kreuzweg auf dem Weg zum Gipfel des Hennenkobel ist ein einmaliges Kunstwerk der Volksfrömmigkeit.
Einfache Wanderung, in ruhiger Waldregion, mit herrlichen Aussichtspunkten, Kunst und Glaskultur. Zahlreiche Höhepunkte: Dorfkapelle Innenried (1851); Hennenkobel mit zweitgrößtem Erzvorkommen im Bayerischen Wald; Gläserner Kreuzweg; Naturschutzgebiet „Kiesau“; historischer Quarzbruch (erklärende Tafeln; Raststelle für Rucksackverpflegung); Abstecher zur Ausgrabungsstätte „Vitriolhütte“ und zum Silberberg in Bodenmais.
Streckenbeschreibung
Ausgangspunkt ist der Bahnhof. Man folgt der Bahnhofstraße bis zu Kurve und biegt links, auf dem geteerten Gehweg, zur Unterführung ab. Nun geht man geradeaus auf dem Waldesruhweg entlang, bis man nach ca. 250 m links, in die steil bergwärts aufsteigende Fichtenstraße, einbiegen kann. An der Kreuzung überquert man die Röckkelllerstraße und wandert auf dem Ahornweg weiter, bis man über einen Waldwanderweg nach Innenried kommt. Hier trifft man auf die Gemeindeverbindungsstraße Zwiesel – Innenried, welcher man bis zur Ortsmitte folgt und an der Abzweigung den rechten Wanderweg wählt. Nach dem Verlassen des Dorfes, wandert man auf dem Sandweg durch die Fluren von Innenried. Auf der rechten Seite hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Dörfer. Nach weiteren 400 m erreicht man die Rabensteiner Waldungen und folgt dem Wanderweg bergauf, weiter bis man den Rabensteiner Skilift passiert und über die Ochsenwiese zum Hennenkobel gelangt.
Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Zwieseler Winkel. Nun folgt man dem Weg bis zum historischen Quarzbruch mit dem Naturschutzgebiet „Kiesau“ (Hochmoor).
Hier hat man die Möglichkeit
1. auf dem Forstweg weiterzugehen und nach ca. 3 km zum Wanderparkplatz Schönebene zu gelangen (mit Busverbindungen nach Bodenmais oder zum Großen Arber)
2. ca. 50 m zurück zu gehen und an der Wegegabel immer der talwärts führenden Forststraße zu folgen. Diese führt nach ca. 5 km direkt zur Bahnstation am „Böhmhof“ mit Zugverbindung nach Zwiesel.
Unterwegs überquert man den „Schwarzbach“. Wenn man nach der Brücke dem Waldweg bachaufwärts folgt, gelangt man kurz danach zur Ausgrabungsstätte der „Vitriolhütte“, wo in der ersten „Chemiefabrik“ des Bayerischen Waldes im 19. Jahrhundert Schwefelsäure hergestellt wurde. Ein Abstecher lohnt sich.
Anreise mit ÖPNV:
Die Nationalpark-Card mit dem GUTI-Logo gilt in der Ferienregion als
Freifahrschein für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn im
Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet.
Bus:
Der Startort der Wanderung ist mit
dem Bus und der Nationalpark-Card kostenlos erreichbar.
Startort der Wanderung:
Linie 7143 Stadtlinie, Bushaltestelle: Bahnhof
Weitere Infos dazu finden Sie
unter www.guti.de
Bahn:
Die Anreise nach Zwiesel mit der
Bahn ist Bayern weit (Bayernticket) stündlich möglich.
Adresse: Bahnhof Zwiesel, Bahnhofsplatz, 94227 Zwiesel
Weitere Infos dazu finden Sie unter https://www.moby.bayern/
Anfahrt:
Navi-Adresse: 94227 Zwiesel, Bahnhofsplatz 3
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